
Wรผrden Sie einem Manager Ihr Geld anvertrauen, der mitten in einer euphorischen Rally auf die Bremse tritt โ wรคhrend alle anderen Woche fรผr Woche reicher werden?
Die meisten Anleger sagen: Nein. Zu defensiv. Zu รคngstlich.
Der Manager? Paul Tudor Jones.
1987 lief die Wall Street heiร. Bis August stand der Markt รผber 40 % im Plus. Jones und sein Researchchef legten die Kursverlรคufe รผber jene von 1929 โ und erkannten dasselbe Muster: eine รผberdehnte, fragile Hausse.
Statt mitzufeiern, baute er Schutz auf. Und sprach offen von einem mรถglichen Crash.
Am 19. Oktober 1987 kam der โSchwarze Montag“. Der Dow verlor an einem einzigen Tag โ22,6 % โ der grรถรte Tagesverlust der Geschichte. Ganze Portfolios wurden in Stunden vernichtet. Jones gehรถrte zu den wenigen, die gestรคrkt herausgingen.
Sein Prinzip:
โ๐ฆ๐ฝ๐ถ๐ฒ๐น๐ฒ ๐ต๐ฒ๐ฟ๐๐ผ๐ฟ๐ฟ๐ฎ๐ด๐ฒ๐ป๐ฑ๐ฒ ๐ฉ๐ฒ๐ฟ๐๐ฒ๐ถ๐ฑ๐ถ๐ด๐๐ป๐ด, ๐ป๐ถ๐ฐ๐ต๐ ๐ต๐ฒ๐ฟ๐๐ผ๐ฟ๐ฟ๐ฎ๐ด๐ฒ๐ป๐ฑ๐ฒ๐ป ๐๐ป๐ด๐ฟ๐ถ๐ณ๐ณ.“
๐ Die meisten fragten 1987: โWie verdiene ich mehr?“
๐ Jones fragte: โWas, wenn ich falsch liege?“
Der Unterschied war nicht die Prognose โ niemand kennt den Tag des Crashs, auch Jones nicht. Es war die Vorbereitung: ein Plan, der vor dem Sturm feststand.
Im Rausch einer Hausse wirkt Vorsicht wie ein Fehler. Ihren Wert zeigt sie erst, wenn es zu spรคt ist, sie noch aufzubauen.
Hรคtten Sie im Sommer 1987 auf die Bremse getreten โ oder mitgefeiert?