𝗘𝘀 𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁 𝘃𝗼𝗿, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗶𝗰𝗵 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻𝘁𝗲𝗻 𝗮𝗯𝗿𝗮𝘁𝗲, 𝗺𝗶𝘁 𝗺𝗶𝗿 𝘇𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝘇𝘂𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻.

Nicht, weil zu wenig Kapital da wäre.

Sondern weil sich in einem offenen Erstgespräch zeigt, dass die Erwartungen nicht zu meiner Art zu arbeiten passen.

Wenn jemand jeden Morgen ins Depot schauen und auf jede Bewegung reagieren möchte, wird er mit einem diszipliniert geführten Mandat nicht glücklich.

Andere suchen vor allem die beste Rendite des Vorjahres — auch da bin ich ehrlich der falsche Ansprechpartner.

Und manchmal spüre ich früh, dass jemand einen schwachen Monat nicht aushalten wird, ohne gleich die ganze Strategie infrage zu stellen. Dann ist ein Mandat für beide Seiten der falsche Schritt.

Vermögensverwaltung in dieser Größenordnung ist keine Frage der besten Idee.

Sie ist die Frage, ob Anleger und Verwalter dasselbe unter Verlässlichkeit verstehen — Kapital bewahren, ruhig bleiben, auch dann Kurs halten, wenn es unbequem wird.

Ein Nein zur richtigen Zeit schützt genau diese Basis. Ein Mandat, das nur auf Höflichkeit oder auf einer Renditehoffnung beruht, hält der ersten wirklich rauen Marktphase nicht stand.

Deshalb ist mir das Gespräch vor der Zusammenarbeit oft wichtiger als jede Präsentation. Ich möchte nicht möglichst viele Mandate. Ich möchte, dass wir gut zusammenpassen.

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