𝗘𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗮𝘀𝗰𝗵𝗶𝗻𝗲 𝘂𝗺 𝟭𝟴𝟬.𝟬𝟬𝟬 𝗘𝘂𝗿𝗼 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝗱𝗿𝗲𝗶𝗺𝗮𝗹 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵𝗴𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝗻𝗲𝘁.

Der Lieferant wird verglichen, die Abschreibung geprüft, die Auslastung geschätzt. Zwei Sitzungen, ein Kaffee zu viel, dann steht die Entscheidung.

Auf dem Firmenkonto liegen vier Millionen. Dafür gab es nie eine Sitzung.

Das ist kein Vorwurf, das ist Logik.

Die Maschine hat einen Verantwortlichen, einen Zeitpunkt und eine Zahl, die jemand rechtfertigen muss.

Die Liquidität hat nichts davon. Sie liegt einfach. Und wer nichts entscheidet, hat das Gefühl, auch kein Risiko zu tragen.

In Wahrheit ist auch das eine Entscheidung. Nur eine, die niemand protokolliert.

Mir ist über die Jahre aufgefallen, wie Unternehmer ihr Firmenvermögen ruhig durch verschiedene Marktphasen bringen: Sie geben dem Kapital am Konto denselben Status wie einer Investition im Betrieb. Einen Verantwortlichen, einen Termin im Jahr, eine Zahl, die man begründen muss. Dieselbe Sorgfalt, die im operativen Geschäft längst selbstverständlich ist.

Mehr braucht es oft nicht, damit aus „liegt halt dort” eine bewusste Position wird.

Wann stand bei Ihnen zuletzt ein Termin im Kalender, bei dem es ausschließlich um das Geld auf dem Firmenkonto ging?