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Wรผrden Sie einem Manager Ihr Geld anvertrauen, der drei Jahre lang dem Markt hinterherlรคuft, Milliarden an Abflรผssen verkraftet โ und dann hinwirft?
Genau das geschah im Mรคrz 2000.
Der Manager? Julian Robertson. Tiger Management. Eine der erfolgreichsten Hedgefonds-Adressen aller Zeiten.
Robertson war Value-Investor. Wรคhrend die Dotcom-Blase tobte, mied er Tech โ und verlor. 1999: deutlich im Minus, wรคhrend der Nasdaq explodierte. Die Anleger zogen Milliarden ab. Die Presse schrieb ihn ab.
Am 30. Mรคrz 2000 schloss er seinen Fonds. Sein Satz dazu wurde berรผhmt:
โ๐๐ป ๐ฒ๐ถ๐ป๐ฒ๐บ ๐ถ๐ฟ๐ฟ๐ฎ๐๐ถ๐ผ๐ป๐ฎ๐น๐ฒ๐ป ๐ ๐ฎ๐ฟ๐ธ๐ ๐ณ๐๐ป๐ธ๐๐ถ๐ผ๐ป๐ถ๐ฒ๐ฟ๐ ๐ฟ๐ฎ๐๐ถ๐ผ๐ป๐ฎ๐น๐ฒ ๐๐ป๐ฎ๐น๐๐๐ฒ ๐ป๐ถ๐ฐ๐ต๐ ๐บ๐ฒ๐ต๐ฟ.โ
Die Pointe: Der Nasdaq hatte sein Allzeithoch am 10. Mรคrz erreicht โ zwanzig Tage vorher. Value-Aktien begannen eine jahrelange Aufholjagd. Robertson hatte Recht. Er konnte nur nicht mehr warten.
๐ Buffett hielt durch โ und wurde zur Legende.
๐ Robertson gab auf โ Wochen vor der Wende.
Der Unterschied war nicht die Analyse. Beide lagen richtig. Der Unterschied war die Fรคhigkeit, den Schmerz auszuhalten โ und Anleger, die das mittragen.
Die beste Strategie nรผtzt nichts, wenn man sie im dunkelsten Moment begrรคbt.
Hรคtten Sie im Mรคrz 2000 durchgehalten โ oder verkauft?