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Das perfekte Portfolio gibt es nicht. Und die Suche danach ist Teil des Problems.
Mit dieser These durfte ich am Freitagabend vor den Trainerinnen und Trainern der Wiener Börse Akademie sprechen — offsite am Hubertussee in der Steiermark, eine sensationelle Location.
60 Minuten, 70 Jahre Portfolioforschung: Warum Prognosen scheitern. Warum Anleihen nur in einem bestimmten Inflationsregime schützen. Und warum Stabilität keine Frage der Vorhersage ist, sondern der Konstruktion.
Meine Quizfrage zur Verlust-Erholungs-Asymmetrie — auf LinkedIn über eine Million Aufrufe und tagelange Diskussionen — war übrigens in Sekunden gelöst. Kein Wunder bei diesem Fachpublikum.
Umso intensiver wurde dort diskutiert, wo sich auch Profis nicht einig sind:
👉 Gleichgewichtung oder „optimierte“ Gewichte — was ist wirklich robuster?
👉 Wo schlagen ETFs aktives Management — und wo ist es umgekehrt?
👉 Ist Kapitalallokation dasselbe wie Risikoallokation?
👉 Welche Produkte verwende ich genau, um ein robustes, wenig korreliertes Portfolio zu bauen?
Es sind Fragen, die man nicht in einem Absatz beantwortet. Aber es lohnt sich, eine Stunde darüber nachzudenken.
Herzlichen Dank an Erwin Hof für die Einladung und das Vertrauen. Eine Stunde kritisches Nachfragen auf diesem Niveau ist das schönste Kompliment — Formate wie dieses halte ich mit großer Freude, auch für Unternehmen, ihre Kunden oder Teams.
Welche der drei Fragen würde bei Ihnen die längste Diskussion auslösen?